Andreas Fritzler

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Wie ich den Untergang Russlands gegen Kanada erlebt habe …

Es ist Mittwoch und wir machten uns auf das Viertelfinalspiel Russland gegen Kanada in einer Sportsbar auf St. Laurent in Montreal anzuschauen. Der heftige Schneefall machte den fünf minütigen Spaziergang zur Bar beinahe unerträglich. Dort endlich angekommen nahmen wir Platz im ersten von drei Stockwerken der sehr geräumigen Lokalität. Wir bestellten das erste Bier (ein Heineken für $6,50 – etwas überzogen für deutsche Verhältnisse, aber wir sind ja in Kanada) als das Spiel gerade anfing. Mit Vorfreude habe ich diesem Spiel entgegengefiebert. Doch nach dem ersten Tor der Kanadier nach nur einigen Minuten  war mir klar, dass es für Russland in diesem Spiel nicht viel zu holen gibt. Tor um Tor kassierte die russische Mannschaft anschließend und es tat richtig weh diese demütigende Vorführung anschauen zu müssen. Als der Burger aufgegessen und das zweite Heineken unterwegs war, stand es bereits 1:4 für Kanada. Die Bude bebte und es war klar, Kanada ist im Halbfinale. Nachdem das russische Team den Torhüter gewechselt hat sah für sie das Spiel etwas besser aus, was jedoch daran liegen konnte, dass das kanadische Team drei Gänge zurückgeschaltet hat. Am Ende stand es 7:3 für Kanada – da hatte die deutsche Mannschaft am Tag zuvor fast das gleiche Ergebnis erzielt …

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